Siebener-Brünnele

Siebener-Brünnele

Stuttgart-Mitte, Neue Vorstadt

An der Straßeneinmündung Rotebühl-/Herzogstraße befindet sich ein offenes Eck an der dicht befahrenen und entsprechend verlärmten Rotebühlstraße. Es ist üblicherweise mit Autos zugeparkt und ohne Sitzgelegenheit. Hier sehen wir eine halbkreisförmige Brunnenschale aus Diabas, einem Ergussgestein, an einer Wand befestigt.

Der kleine Brunnentrog trägt über sich einen hübschen Hahn mit der Ziffer „7“. Der Name dieses Brunnens von Professor Fritz von Graevenitz aus dem Jahre 1927 stellt einen Bezug zu dem nur wenige Meter entfernten Ehrenmal zum Gedenken an die Gefallenen des 7. Infanterieregiments Nr. 125 im ersten Weltkrieg her. Der benachbarte Rotebühlbau war von 1843 bis 1918 Infanteriekaserne.

Ursprünglich stand im 17. Jahrhundert hier eine Seidenraupenzucht, die dem Bau der Calwertorkaserne weichen musste. Von 1827 bis 1843 wurde dann der heutige Gebäudekomplex als Rotebühlkaserne aufgebaut. Seit 1918 sind staatliche Behörden dort untergebracht, zurzeit die Oberfinanzdirektion und die Finanzämter I-III.

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