Postplatzbrunnen

Postplatzbrunnen

Stuttgart-Mitte, Neue Vorstadt

In einem vieleckigen gusseisernen Brunnentrog ragt eine pyramidenartige Granitsäule empor. Auf dem Granitsockel tummeln sich vier allegorischen Fischfiguren. Die Säule trägt das Stadtwappen, die Inschrift „MDCCCXX“ und ein Medallion mit dem Portrait von Friedrich I. Am Fuße der Säule ragen lange Wasserspeier aus den Fischmäulern, gestützt von verzierten Eisengirlanden. Aufgrund der Inschrift des Brunnens wird als Entstehungsjahr 1820 angenommen, auf jeden Fall war sein Standort der damalige Alte Postplatz. Inzwischen wird er immer öfter als Rotebühlbrunnen bezeichnet.

Wegen der formalen Ähnlichkeit mit dem Akademiebrunnen und dem Marktplatzbrunnen wird der Postplatzbrunnen Nikolaus Friedrich von Thouret zugeordnet. Allerdings ist der Postplatzbrunnen nicht so streng und mächtig wie die beiden erstgenannten, zeigt jedoch eine ähnlich langweilige Akkuratesse. Im Württembergischen Landesmuseum liegt eine Zeichnung von Thouret für ein Friedrich-Eugen-Denkmal, welches hohe Ähnlichkeit mit dem Postplatzbrunnen aufweist.

Der Postplatzbrunnen ist rundum von Gastronomie umgeben. Auf deren Sitzplätzen kann man den Brunnen genießen, beschattet von alten Bäumen.

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