Hans-im-Glück-Brunnen

Hans-im-Glück-Brunnen

Stuttgart-Mitte, Rathaus

Im_Zentrum des Brunnens steht auf einem dreiteiligen steinernen Sockel in der Brunnenschale aus Muschelkalk der Hans mit seinem goldglänzenden Schwein. Das Schweinchen spuckt ebenso Wasser wie sechs kleine Gänschen zu Füßen des fröhlichen Filderburschen.

Das_ganze Ensemble wird von einem Baldachin aus Schmiedeeisen regelrecht gegen die Außenwelt abgeschirmt, dabei bildet ein vierblättriges Kleeblatt die Krönung des Glücks. Möchte man Details erkennen, so muss man seine Nase schon recht in das Gitterwerk hineinstecken. Ein kurioser Brunnen, in dem der Hans wie gefangen in der Glocke wirkt.

In das Gitterwerk sind sechs Bronzemedallions eingelassen, die Szenen aus dem Märchen „Hans im Glück“ wiedergeben. Das Gitterwerk stammt von Karl Ebinger, die Gussarbeit von der Erzgießerei Paul Stotz und Otto Schlee (Bronce-Waaren-Fabrik A. Stotz, Stuttgart) in der unteren Neckarstraße 134.

Der Brunnen wurde vom Verein zur Förderung der Kunst im Rahmen der Altstadtsanierung von 1900 bis 1909 gestiftet und nach einem Entwurf von Professor Josef Zeitler am 12. Mai 1909 als feierlicher Abschluss der Altstadtsanierung eingeweiht. Heute sieht er sich an einem morgens ruhigen Platz umgeben von schönen Frühstückcafes. Ab mittags wimmelt es hier von Szenepublikum.

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