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Sternenbrunnen

Montag, 10. Juni 2013 von Andreas Henseler

Stuttgart Ost, Uhlandshöhe

Am 8. Juni 2013 ist es so weit: der neue Sternenbrunnen an der Sternwarte Uhlandshöhe wird der Öffentlichkeit vorgestellt. Und „Öffentlichkeit“ ist in diesem Fall keine Worthülse: Den Verantwortlichen ist es gelungen, bei bestem Wetter viele Menschen zur Einweihungsfeier zu locken. Die Zuschauer werden mit einem veritablen Festprogramm inklusive Speis und Trank empfangen.

Wieder hat es die Stiftung Stuttgarter Brünnele geschafft, einen in den vergangenen Jahrzehnten in Wind und Wetter arg ramponierten Brunnen neu zu beleben. Die Kosten in Höhe von 140.000 Euro wurden zur Hälfte von der Stiftung aufgebracht. Die andere Hälfte kam von der Stadt.

Daniela Einsdorf hat die Brunnenfiguren geschaffen. Wie schon beim Vaihinger Tierschutzbrunnen offenbart sich hier wieder  die besondere Gabe der Künstlerin, ihre Werke perfekt in die Umgebung zu integrieren. Die Bronzefiguren und die Sterne wurden auch dieses Mal von der Kunstgiesserei Strassacker in Süßen gefertigt. Das Brunnenensemble passt vollkommen zur Sternwarte, ja zur gesamten Umgebung der Uhlandshöhe.

Noch ist alles verhüllt…

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Erwartungsfrohe Zuschauer sind in großer Zahl gekommen:

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Für den nötigen Swing sorgen Schüler der Waldorfschule Uhlandshöhe:

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Peter Haller von der Stiftung Stuttgarter Brünnele begrüßt die Gäste:

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Bildhauerin Daniela Einsdorf und Brunnenmeister Bernd Sauer enthüllen das Sternenmädchen:

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Stadtdirektor Wolfgang Schanz und Peter Haller legen den Brunnen frei:

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Peter Haller lauscht der Rede des Stadtdirektors:

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Herbert Rau von der Stiftung Stuttgarter Brünnele fühlt sich sichtlich wohl:

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Der neue Brunnen nach der Einweihung:

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So sahen die Reste des alten Sternenbrunnens aus:

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In der Nähe: Froschbrunnen, Justinus-Kerner-Brunnen, Galateabrunnen, Wullestaffel, Straußstaffel, Ventilbrunnen Ostendstraße, Schellbergstaffel, Staibenäcker, Baumannstaffel, Eckbrunnen, Staffel an der Hauswirtschafts-schule, Brunnen bei der Hauswirtschaftsschule, Bockspringbrunnen, Staffel Heubergweg.

Zuberbrunnen

Sonntag, 24. März 2013 von Andreas Henseler

Stuttgart-Mitte, Neue Vorstadt

Auf einem kleinen Platz steht ein einfacher Ventilbrunnen, dahinter ein bepflanztes Beet. Der 1977 geschaffene Brunnen ahmt den Typ früher üblicher Brunnen nach, mit denen um 1900 herum die Bevölkerung mit Wasser versorgt wurde.

 

 

Postplatzbrunnen

Sonntag, 29. April 2012 von Andreas Henseler

Stuttgart-Mitte, Neue Vorstadt

In einem vieleckigen gusseisernen Brunnentrog ragt eine pyramidenartige Granitsäule empor. Auf dem Granitsockel tummeln sich vier allegorischen Fischfiguren. Die Säule trägt das Stadtwappen, die Inschrift „MDCCCXX“ und ein Medallion mit dem Portrait von Friedrich I. Am Fuße der Säule ragen lange Wasserspeier aus den Fischmäulern, gestützt von verzierten Eisengirlanden. Aufgrund der Inschrift des Brunnens wird als Entstehungsjahr 1820 angenommen, auf jeden Fall war sein Standort der damalige Alte Postplatz. Inzwischen wird er immer öfter als Rotebühlbrunnen bezeichnet.

Wegen der formalen Ähnlichkeit mit dem Akademiebrunnen und dem Marktplatzbrunnen wird der Postplatzbrunnen Nikolaus Friedrich von Thouret zugeordnet. Allerdings ist der Postplatzbrunnen nicht so streng und mächtig wie die beiden erstgenannten, zeigt jedoch eine ähnlich langweilige Akkuratesse. Im Württembergischen Landesmuseum liegt eine Zeichnung von Thouret für ein Friedrich-Eugen-Denkmal, welches hohe Ähnlichkeit mit dem Postplatzbrunnen aufweist.

Der Postplatzbrunnen ist rundum von Gastronomie umgeben. Auf deren Sitzplätzen kann man den Brunnen genießen, beschattet von alten Bäumen.